Wiesen - Wirtschaftsstandort Wiesen

Zwischen viel befahrenen Handelswegen und dem „Glashüttenspessart“ gelegen, hat Wiesen im späten Mittelalter eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung für die Grafen von Rieneck gehabt. Relikte dieser reichhaltigen Vergangenheit sind in der Landschaft um Wiesen erhalten.

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist das Wiesener Schloss, an dessen Stelle vorher eine Burg der Grafen von Rieneck stand, die den Knotenpunkt zweier Handelswege – die Birkenhainer Straße und den Eselsweg – kontrollierte. Nun geht es ins idyllische Aubachtal, idealer Standort für mehrere Glashütten im Spätmittelalter. Gute Voraussetzungen boten die Nähe des Brennstoffes Holz, das Quarzsandvorkommen, sowie die Lage an den beiden Handelsstraßen. Das Naturschutzgebiet „Aubach“ durchquerend, gelangt man in den Birklergrund. Auch hier befand sich im 18. Jahrhundert eine große Glasmanufaktur. Sie ist die einzige im Spessart, deren Fundamente archäologisch erschlossen und freigelegt wurden. Vorbei am Wiesener Kreuz, erreicht man einen Aussichtspunkt am Waldrand. Hier ist deutlich die Insellage von Wiesen, umgeben von Spessartwäldern, zu erkennen. Siedlungsinseln dieser Art sind typisch für den Spessart. Kurz vor dem Erreichen des Startpunktes passiert man noch das „Josuah Haus“. Es geht auf den rührigen und sozial engagierten Pfarrer Dr. Franck zurück.

 

Wegelänge: 9 km

 

Einstieg: Am Schloss Wiesen (Tafel 1)

 

Wegeverlauf:

1 Schloss Wiesen

2 Glashütte

3 Glasmanufaktur Birklergrund

4 Siedlungsinsel Wiesen

5 Josuah Haus

 

Führungen/Informationen:

Rainer Stanzel

Wiesen

Tel: 06096/7392


Karte:                      

Höhenprofil:

 

Weitere Infos über diesen Weg gibts hier.

Anreise: Abreise: Nächte: Personen: Zimmer:
Veranstaltungstipp
2013-05-31
135 Jahre Freiwillige Feuerwehr, Goldbach
Goldbach
Arrangement der Woche
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